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Findlingsweg von Herblingen/SH nach Thayngen

Wanderung
1 h 55 min
7,5 km
tief
109 m
97 m
für Familien geeignet

Findlingsweg von Herblingen/SH nach Thayngen

Als die Gletscher mit ihren langen Eiszungen noch bis in unsere Gegenden reichten, wanderten auch grosse Felsbrocken aus den Alpen bis hierher und halfen beim Aufbau grösser und kleinerer Moränen. Im Fiischterwald südlich von Thayngen brachte die Erosion eine ganze Reihe solcher erratischer Blöcke ans Tageslicht. Der Route zu diesen Findlingen beginnt in Herblingen bei der SBB- Haltestelle. Östlich der E41 wandert man Richtung Norden und schwenkt beim Forsthaus nach rechts. Entlang einem munteren Bächlein zieht der Weg vorbei an Pflanzgärten zum Gwölb, einem tonnenförmigen Bunker ohne Tür. In einer Mulde liegt der Morgethofsee, auf dem sich viele Wasservögel tummeln, Graureiher, Blesshühner und Enten. Der Weg zweigt nach links ab und folgt dem Waldrand des Traufs, bis er in einem engen Rank in die nächste Geländekammer führt. Hier lag einmal ein Weier, der heute zum UNESCO Kulturerbe zählt. Trotzdem wurde er trocken gelegt. Jenseits dieser Mulde steht das Thaynger Schützenhaus und eine dem Pfahlbau nachempfundene Hütte. Bald zweigt der neue Wanderweg vom asphaltierten Strässchen ab und folgt dem Findlingsweg. Viele kleine Infotafeln informieren über die Herkunft und die Art der herum liegenden Steinbrocken im Fiischterwald. Über einige Treppenstufen führt der Weg zurück auf den Asphalt den Bahngeleisen entlang, bis zur Fussgängerunterführung und zum Bahnhof Thayngen.

by Heinz Trachsler

Info

Herblingen/SH 0:00
Gwölb 0:40 0:40
Wäier 1:10 0:30
Thayngen 1:55 0:45

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