Wandern
Durch den Steckborner Ruhewald
Wenn man vom Untersee Richtung Seerücken hinauf wandert, dann steigt der Weg erst einmal an. Heute sind es 272 Höhenmeter, die wir auf teilweise feuchten und mit Wurzeln durchsetzten Pfaden überwinden müssen. Bald liegt der Untersee zurück und wir tauchen in den Schatten des Ruhewaldes ein. Der Ruhewald ist ein Naturfriedhof für Urnenbeisetzung. Hier übernimmt die Natur die Grabpflege. Dem Härdlitobel entlang steigen wir bis zum Oberi Speck. Der Abstieg durch den dichten Wald verlangt noch einmal unsere ganze Aufmerksamkeit, bevor wir uns wieder Steckborn nähern.
Zum höchsten Punkt im Kanton Thurgau
Unsere Wanderung startet beim bekannten Kloster Fischingen mit einem kräftigen Aufstieg. Durch schattige Wälder und über Wiesen steigen wir auf teilweise steilen und schmalen Wurzel-wegen 420 Hm hinauf zum höchsten Punkt des Thurgaus, dem Hohgrat auf 991 m.ü.M. Nur 5 m höher liegt der höchste Punkt der Wanderung, der Groot. Hier geniessen wir einen wunderbaren Ausblick über die voralpine Hügellandschaft bis hin zu den Churfirsten und dem Säntis. Wie der Aufstieg, so ist auch der Weg auf der anderen Seite bis nach Allenwinden, schmal, abschüssig und wurzeldurchzogen. Angenehm sanft fällt der weitere Weg bis nach Fischingen ab.
Fähnerenspitz im Appenzellerland
In Brülisau beginnt unsere Wanderung nordwärts. Wir steigen durch Wiesen, Wald und Weiden hinauf zum Resspass. Unser Blick schweift über die liebliche Appenzellerlandschaft, zum Hohen Kasten und Kamor. Der Gratweg zum Gipfel ist sehr steil, steinig und schmal, Stufen und Wurzeln. Auf dem Fähnerenspitz öffnet sich ein atemberaubender Rundblick über das Rheintal bis zum Bodensee, hinunter in die Ebene von Appenzell! Nach dem Picknick nehmen wir den Abstieg in Angriff, weiche Weideböden wechseln mit Asphaltsträsschen ab, es geht hinunter bis nach Steinegg zum Appenzellerbähnchen.